Menü

Biografie (de)

Die Mezzosopranistin Marlene Lichtenberg wurde in Südtirol/Italien geboren. Nach ihrer Ausbildung zur Grundschullehrerin studierte sie am Mozarteum Salzburg und an der Janacek Akademie Brünn/Tschechien bei Herrn Richard Novak Gesang und bei Herrn Lubomir Matl Chordirigieren. Derzeit arbeitet Marlene Lichtenberg mit Frau KS Brigitte Eisenfeld in Berlin.

Erste Bühnenerfahrung sammelte die Mezzosopranistin in Catania als 1.Magd/Elektra unter Will Humburg, in Turin als Maddalena/Rigoletto, in Kosice als Ulrica/Un Ballo in maschera unter Peter Dvorsky, in Liberec als Carmen/Carmen und in Bad Hersfeld als Fenena/Nabucco. Als Ensemblemitglied des  Staatstheater Cottbus übernimmt Marlene Lichtenberg Hauptpartien wie Amneris, Carmen, Orfeo, Hänsel u.a.

In der kommenden Spielzeit gastiert die Sängerin am Landestheater Innsbruck als Ulrica und am Theater Ulm als Amneris. Weiters singt sie am Staatstheater Cottbus die Rollen Leonore  (La Favorita, G.Donizetti) und Eboli (Don Carlos, G.Verdi).

Als „eine der größten Hoffnungen im Altfach” bezeichnet sie die Zeitschrift „Die Opernwelt” nach ihrem grandiosen Erfolg als Erda, Waltraute und erste Norn. Marlene Lichtenberg folgte der Einladung des Nationaltheaters Riga und übernahm dort die Rolle der Carmen, am Nationaltheater Sofia die Rolle der Ulrica und am Theater Lübeck die der Zia Principessa.

Den Nachwuchsförderpreis Max Grünebaum verleiht ihr das Staatstheater Cottbus bereits nach der ersten Spielzeit .

Neben Ihrer Tätigkeit als Opernsängerin ist Marlene Lichtenberg eine gefragte Lied- und Konzertsängerin. Konzertante Höhepunkte werden die Mezzosopranpartie in der Messa da Requiem (G.Verdi) in Straßburg und die Kantate Dido (Jan Novak) mit der Brünner Philharmonie (CZ).

Sie sang sie im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele in Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius” unter der Leitung von Roderich Kreile den Engel, und die Altpartie in der Johannespassion (J.S.Bach) geleitet von Will Humburg.

Bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten erzielte sie große Erfolge als Mahler-Interpretin in dessen 2. und 3. Sinfonie.